Ein Neues Jahr im Zeichen der Liebe
Die Tagundnachtgleiche des Frühlings:
Ein Neues Jahr im Zeichen der Liebe

In zwei vorangegangenen Artikeln (2021 und Saturn-Uranus) haben wir erklärt, dass das Jahr 2021 numerologisch unter dem Einfluss der Zahl 5 steht, der Zahl des Pentagramms, welches zur Entscheidung zwischen Gut und Böse ermahnt. Wir betonten auch die Bedeutung des Quadrats zwischen den Planeten Saturn und Uranus, ein Aspekt, der das ganze Jahr 2021 hindurch bestehen bleibt. Diese Konstellation fordert zur Wahl zwischen der alten Welt (Saturn) und der neuen Welt (Uranus) auf.
Das Jahr 2021 ist wirklich eine Zeit, in der sich zwei Kulturen scheiden: Die eine bleibt der Vergangenheit, der alten Welt, dem Geld, der politischen Macht, der Manipulation verhaftet; während die andere sich zur Zukunft hin öffnet, eine neue Welt erschafft, das Teilen, die gegenseitige Hilfe, Solidarität kultiviert, sowie die spirituelle Kraft entwickelt.
Warum sprechen wir nun vom Neuen Jahr?
Das Neue Jahr im geistigen Sinne beginnt jedes Jahr mit der Tagesundnachtgleiche des Frühlings (und nicht am 1. Januar, welcher den Anfang des neuen Jahres im materialistischen und kommerziellen Sinne kennzeichnet).
Dieses geistige Neue Jahr hat also am 20. März angefangen.
Und was konnten wir zu diesem Zeitpunkt feststellen? Der Himmel offenbarte uns eine schöne Sonne/Venus-Konjunktion im Zeichen des Widders, also dem Sternzeichen des Frühlings schlechthin – genau sechs Tage nach Beginn des Neuen Jahres!
Was sagt uns diese Konjunktion zwischen Sonne und Venus?
Bei einer Konjunktion von Sonne und Venus werden die (positiven) Werte der Kunst, Schönheit, Kreativität, Kultur, Spiritualität, Brüderlichkeit, des Großmutes und der Liebe hervorgehoben.
Daraus können wir folgern: Entscheiden wir uns für das Gute und die Neue Welt (Uranus), welche uns beide in diesem radikalen Jahr angeboten werden, ermöglicht uns dies auch, uns in Einklang mit den wunderbaren Werten dieser Sonne/Venus-Konjunktion zu bringen.
Die Tatsache, dass sich diese Konstellation im Zeichen des Widders, dem Sternzeichen des Frühlings befindet, ermuntert uns zu einem Neubeginn, animiert uns, ein Pionier zu werden, Mut und sogar Heldentum an den Tag zu legen, kurzum unsere Vergangenheit loszulassen und uns einer neuen Bewegung anzuschließen, wie sie die Sonne und Venus vorschlagen, eine Art Tanz in Harmonie mit dem Kosmos.
Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass, wenn wir das Gute und die Neue Welt wählen, es Zeit wird, die nötigen Anstrengungen zu machen, um uns auf die Zivilisation der Zukunft und des Wassermanns vorzubereiten, die ─ auch wenn sie noch nicht da ist (es reicht zu sehen, was in der Welt vorgeht, um zu verstehen) ─ uns dazu auffordert, uns für die Zukunft zu engagieren!
Die nächste Zivilisation wird die der Liebe und der Brüderlichkeit sein, das heißt eine Gesellschaft, in der das Gute vorherrschen wird, in der die Ressourcen geteilt und die mitmenschlichen Beziehungen edel sein werden.
Aber diese neue Wassermann-Zivilisation kommt nicht ohne unsere Mitarbeit zustande! Wir müssen sie wollen und in diesem Sinne handeln! Das Schlimmste wäre eine abwartende Haltung, d.h. von dieser Zivilisation zu träumen und uns in unserem Alltag entgegengesetzt zu verhalten. Eine der Krankheiten unserer Zeit ist es gerade, dass unser Kopf (Zentrum unseres Denkens) von unserem Willen (Zentrum unseres Handelns) abgeschnitten ist: In unserem Kopf denken wir an etwas Gutes, aber mit unseren Willenskräften handeln wir etwas Schlechtes!
Diese offenkundige innere Spaltung vieler Menschen, die mit der Pandemie und all ihren Betrügereien noch offensichtlicher geworden ist, beschleunigt ihrerseits die Spaltung der Gesellschaft in zwei Typen: Die Entscheidung für das Gute ergibt sich durch die innere Einheit des Individuums, wogegen die Entscheidung für das Böse (oder die Weigerung, sich zu entscheiden, was aufs Selbe hinausläuft) von einer inneren Spaltung herrührt, nämlich wenn der Mensch dem Bösen nicht ins Auge sehen will.
Deshalb: Arbeiten wir an unserer inneren Einheit, öffnen wir unser geistiges Herz und lassen wir die Liebe von oben in unser Herz fließen, um sie anschließend auszustrahlen! Das ist in der Tat die Lösung, zu welcher die liebevolle Begegnung von Sonne und Venus uns einlädt. Machen wir uns die himmlische Begegnung zu eigen!

Autor

Pierre Lassalle, Autor von internationalem Renommee, hält auch Vorträge und kreiert Workshops.

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